Lender-Team holt Publikumspreis bei Jugend gründet 2024

2024 06 Lender Gymnasium SK Jugend gründet Finale (10)

„Chancen erkennen – Zukunft gestalten“, unter diesem Motto fuhren die drei Lender-Schüler, Dario Smolic, Luis Seifermann und Lennart Hodapp aus der K1, zusammen mit ihrer Teambetreuerin Dr. Cornelia Lehmann-Waffenschmidt zum Bundesfinale des Gründerwettbewerbs „Jugend Gründet“ 2024. Durch die Ausarbeitung ihrer Geschäftsidee, das Schreiben eines Businessplans und das Bestehen in der Planspiel-Phase, erreichten sie, auch durch die Unterstützung von Dr. Cornelia Lehmann-Waffenschmidt und Hr. Wolfram Ehmann, das Bundesfinale in Stuttgart, als eines der besten 10 von 1.007 angetretenen Teams.

Denn nach der 2. Wettbewerbsphase stand im Mai schließlich das Gesamtranking fest: Alle Teams des Seminarkurs Jugend gründet schaffen es im Schuljahr 2023/24 unter die besten 30% & erhalten das begehrte Jugend-gründet-Zertifikat! Alle sind sogar unter den besten 40 (!), 3 Teams sogar bei den besten 20:

  • Platz 15 für HelpElders
  • Platz 12 für LockCharger
  • Platz 6 für Skill Spotter – das heißt: Bundesfinale!

Am 11. Juni 2024 war es dann so weit. Nach fleißiger Vorbereitung und leicht aufgeregt begann das Team seine Anreise. Im Hotel angekommen, hatten sie noch eine kurze Verschnaufpause, bevor der streng durchgetaktete Zeitplan begann. Im Ausbildungszentrum des Hauptsponsors Porsche hatten ab 14:30 Uhr alle Teams eine Stunde Zeit, ihre Messestände aufzubauen und ihren einminütigen Pitch nochmal durchzugehen. Denn beim Bundesfinale von Jugend gründet geht es darum, eine 14-köpfige Jury aus Vertretern großer Firmen, wie McKinsey oder Volkswagen AG, von ihrer Idee zu überzeugen. Das Team der Heimschule Lender präsentierte hierfür ihre Idee:

Skill Spotter – die App, die Dich bis ganz nach oben bringt!

Skill Spotter bietet sowohl den Sportlern als auch den Scouts eine smarte und nachhaltige Alternative.
Sportler aus verschiedenen Sportarten haben die Möglichkeit, kostenlos ihr Talent zu zeigen. Bei Skill Spotter können sie kurze Videoclips hochladen, in denen sie zeigen, was sie draufhaben.
Haben sie einen Scout überzeugt, kann dieser ihnen eine Anfrage zu einem Probetraining o.ä. über den Chat schicken. Dabei erhöht die App die Effizienz der Scouts, indem diese in kurzer Zeit viele Sportler sichten können – ganz ohne lange Autofahrten.

Durch technische Probleme und Aufregung war der Start im Finale nicht ganz optimal, doch nach dem Fragenhagel der ersten Jurygruppe holte sich das Team zunehmend Selbstvertrauen zurück und konnte mit seinen Materialien, wie einem großen Plakat und einigen Klickdummys, die die Funktionsweise der App demonstrierten, bei den Jurygruppen gut bestehen und ihren oft auch sehr trickreichen Fragen standhalten. Und so gingen 2 Stunden mit immer neuen Fragen der weiteren Jurygruppen wie im Flug vorbei.

Wie es sprichwörtlich so heißt, folgte auch in Stuttgart nach der Arbeit das Vergnügen: So bot der Hauptsponsor ein interessantes Rahmenprogramm, bei dem die Teilnehmer kurze Einblicke in Studiengänge, Entwicklung und in das Marketing der Firma Porsche erhielten. Dabei war vor allem die Möglichkeit in einige Fahrzeuge von Porsche hineinzusitzen ein Highlight für die 3 Lender-Schüler – darunter ein Modell des Porsche Taycan im Wert von 200.000 Euro. Dieses Highlight sollte am nächsten Tag noch übertroffen werden. Jedoch ließen die Teilnehmer des Wettbewerbs erst einmal den Abend gemeinsam im Ausbildungszentrum der Porsche AG bei einem leckeren Abendessen und später zusammen im Stadtgarten ausklingen
.
Der nächste Morgen startete mit einem gemeinsamen Frühstück, woraufhin alle Teams ein individuelles Juryfeedback an ihren Messeständen bekamen. Währenddessen stieg die Anspannung des Teams Skill Spotter wieder, denn schon eine Stunde später sollte die Preisverleihung folgen. Nach einigen Reden, beispielsweise vom Geschäftsführer von Porsche, war es nun so weit – die Anspannung hatte ein Ende: Zuerst wurden einige Sonderpreise vergeben und schließlich folgten die ersten drei Platzierungen, wobei der dritte Platz an das Team „Political X Change“ ging. Die App soll die politische Teilhabe fördern und das Demokratieverständnis stärken. Um die Erleichterung des Taktiktrainings im Fußball ging es beim zweitplatzierten „Conez“. Der erste Platz ging an das Team „Blind Sonar“, das mit ihrem innovativem Stirnband das Leben aller Blinden erleichtern will. Aber auch das Team Skill Spotter konnte einen Preis abräumen: den Publikumspreis. Hierbei konnten sie gleich noch die Möglichkeit nutzen, um sich bei allen zu bedanken, die für das Team abgestimmt haben.

Auch an dieser Stelle noch einmal DANKE an alle, die beim Voting-Aufruf für Skill Spotter gestimmt haben.

Um diese zwei Tage perfekt abzuschließen, folgte nach dem leckeren „Businesslunch“ ein erneutes Rahmenprogramm der Porsche AG, bei dem die Teilnehmenden einmal mehr Einblicke in die Firma und vor allem in die verschiedenen Ausbildungsberufe erhalten haben. Doch nun folgte das persönliche Highlight der drei Schüler, denn die Porsche AG erlaubte ihnen, in den knapp 1,5 Millionen Euro teuren Porsche 918 Spyder hineinzusitzen :)

Auch diesen Abend ließen alle Teilnehmer gemeinsam in einem Restaurant ausklingen, bei dem die Kosten dankenswerterweise auch wieder durch Jugend Gründet übernommen wurden.

Nach der Abreise am Donnerstagmorgen galt es für die Schüler der Lender, alles erst einmal sacken zu lassen – der gesamte Wettbewerb war ein unglaubliches Erlebnis, bei dem sie viel lernen konnten. Und besonders im Bundesfinale erhielten sie nochmal die Möglichkeit, tolle, herausragende und prägende Dinge zu erleben, die die Schüler so schnell wohl nicht vergessen werden.

Abschließend sagen alle 3 Schüler: nicht nur die Idee Skill Spotter – die App, die dich bis ganz nach oben bringt ist – sondern auch der Wettbewerb Jugend Gründet kann dich bis ganz nach oben bringen!

Text: Lennart Hodapp & Luis Seifermann
Bilder: Jugend gründet & Dr. Cornelia Lehmann-Waffenschmidt