Am 30. September waren wir im Rahmen der Berufsorientierung beim Job-Speed-Dating in Offenburg bei der Oberrhein Messe. Unser Ziel war es, verschiedene Berufe und Unternehmen kennenzulernen und vielleicht schon eine Idee zu bekommen, was wir später einmal machen möchten. Dass dabei auch noch die Sonne geschienen hat, war natürlich ein super Bonus – sie hat uns wohl zeigen wollen, dass die Berufswelt doch nicht ganz so grau ist.
Wir waren dort gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus den Kursstufen K1+K2 sowie J1+J2 und wurden von Herrn Böhme und Frau Leutsch begleitet. Allerdings waren nicht alle Schülerinnen und Schüler dabei, da es nur eine begrenzte Teilnehmeranzahl gab. Auf der Messe gab es viel zu entdecken. Wir konnten mit verschiedenen Unternehmen und Einrichtungen sprechen, Fragen stellen und uns direkt über unterschiedliche Berufe informieren. Besonders interessant war zum Beispiel das Gespräch mit der Polizei Baden-Württemberg. Außerdem konnten wir mehr darüber erfahren, wie die Arbeit mit Kindern mit Behinderung aussieht. Dadurch wurde deutlich, wie viele verschiedene Möglichkeiten es später bei der Berufswahl gibt. Gerade die Vielfalt der verschiedenen Angebote hat gezeigt, dass es nicht nur klassische Berufe gibt, die man bereits aus dem Alltag kennt. Man konnte auch Bereiche kennenlernen, mit denen man sich vorher noch gar nicht beschäftigt hatte. Schließlich wäre es auch ziemlich langweilig, wenn es nur fünf verschiedene Berufe zur Auswahl gäbe. Damit man die unterschiedlichen Bereiche leichter erkennen konnte, bekamen wir Armbänder in verschiedenen Farben. Grün stand zum Beispiel für den sozialen Bereich und Blau für Finanzen. So konnte man sich je nach Interessen verschiedene Stationen anschauen und mit den passenden Ansprechpartnern ins Gespräch kommen.
Ein besonderes Highlight war das Riesenrad. Dort lief das eigentliche Speed-Dating ab: Wir stiegen in eine Gondel und hatten während der Fahrt nur eine begrenzte Zeit, um uns mit einer Person von einem Unternehmen oder einer Einrichtung zu unterhalten. In dieser kurzen Zeit konnten wir Fragen stellen und herausfinden, was die Person beziehungsweise der Beruf genau macht. Danach wechselte die Gesprächsrunde, sodass man mit verschiedenen Ansprechpartnern sprechen konnte. Dadurch waren die Gespräche zwar kurz, aber trotzdem interessant, weil man in kurzer Zeit viele unterschiedliche Berufe kennenlernen konnte. Die Ansprechpartner waren dabei sehr freundlich und man konnte auch Fragen stellen, die einem spontan eingefallen sind. Durch die kurze Zeit in den Gondeln musste man sich außerdem schnell überlegen, was einen an dem jeweiligen Beruf besonders interessiert. Man musste also gleichzeitig zuhören, Fragen stellen und aufpassen, dass die Gondel nicht schneller war als das eigene Gespräch.
Natürlich durfte auch Essen nicht fehlen. Zwischen den Gesprächen konnten wir etwas essen und uns kurz stärken. Insgesamt war der Tag also nicht nur informativ, sondern auch ziemlich unterhaltsam. Wir haben viele neue Eindrücke gesammelt und vielleicht schon die ein oder andere Idee für unsere Zukunft mitgenommen. Auch wenn wir am Ende noch nicht genau wissen, welchen Beruf wir später machen möchten, wissen wir zumindest: Das Riesenrad war eine ziemlich besondere Art der Berufsorientierung. Alles in allem war das Job-Speed-Dating ein super Erlebnis, an das wir uns wahrscheinlich noch länger erinnern werden. Wir haben viele neue Eindrücke gesammelt, interessante Gespräche geführt und gleichzeitig mehr über verschiedene Berufe und Unternehmen erfahren. Auch wenn bei dem ein oder anderen vielleicht noch nicht der perfekte Beruf dabei war, war der Tag trotzdem hilfreich, denn schließlich ist es bei der Berufsorientierung genauso wichtig herauszufinden, was man später nicht machen möchte. Am Ende können wir deshalb sagen, dass sich der Besuch in Offenburg auf jeden Fall gelohnt hat und wir neben vielen Informationen auch einen schönen und abwechslungsreichen Tag hatten.
Text: Annabel Nöltner, Annie Havers, Jolie Köppel (J1w1)
Fotos: Kirill Wagner & Oliver Böhme









